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Lebensfreude: Malereien von Ulrike Phyllis Kunde
Ulrike Phyllis Kunde: Frühling, 2015

Lebensfreude benötigen wir alle im Leben! Sie gibt uns Kraft und Mut für alle Unternehmungen. So geht es auch der Kasseler Künstlerin Ulrike Phyllis Kunde beim Malen. Sie sagt „die Lebensfreude entfaltet sich während des Arbeitens. Am liebsten bin ich dabei in der Natur. Schon als Kind bin ich mit meiner Mutter, die ebenfalls Malerin war, zum Freiluftmalen hinausgegangen. Von ihr habe ich gelernt: die Hinwendung zur Natur, die Freiheit und Freude beim Malen, das Einswerden mit dem Gegenüber, das genaue Hinsehen und Beobachten, das Zusammenspiel der Farben, das Entstehen eines eigenen Ganzen – ein kleines Klangtheater und ein freies Arbeiten voller Lebensfreude!“

Vernissage der Ausstellung findet am Mittwoch, 01.02.2017, 17.00-18.00 Uhr, im Foyer Augustinum Kassel, im Druseltal 12 statt. Nehmen Sie etwas Freude mit durch die Begegnung mit der Künstlerin, ihren Öl- und Aquarellmalereien sowie den Gesprächen bei einem Glas perlendem Sekt!

»Kunst und Illusion – Das Spiel mit dem Betrachter«
Franҫois-Xavier Vispré, Le Concert. Trompe-l'oeil mit Mezzotino unter zerbrochenem Glas, um 1760. Bild: mhk

Die Kunst ist ein Medium der Illusion: So gaukelt die Malerei dem Betrachter auf zweidimensionaler Fläche eine dreidimensionale Realität vor. Die Sonderausstellung der Gemäldegalerie Alte Meister im Schloss Wilhelmshöhe widmet sich den vielfältigen Erscheinungsformen und Entwicklungen von Illusionskunst. Aus den reichen Beständen  der Museumslandschaft Hessen Kassel sind dabei neben Gemälden und Graphiken auch Kunsthandwerk, Möbel und optische Geräte zu sehen. In vier Ausstellungskapiteln werden prominente Arbeiten von Rembrandt, Jan Gossaert oder Sibylla Merian und auch selten gezeigte sowie eigens restaurierte Werke präsentiert.

Die Vortäuschung von Raum und Perspektive, Gegenständen oder Materialien als eigentliches Thema der Darstellung ist seit der Antike eine zentrale Aufgabe  in Kunst und Kunsttheorie. Der Unterhaltung des Betrachters durch Verblüffendes und Kurioses liegt dabei stets die tiefere Frage nach dem Verhältnis von Schein und Sein zugrunde. Die illusionistische Aneignung der sichtbaren Welt erforderte die exakte Imitation von Objekten, nicht nur in Größe und Form, sondern auch in der Materialität. Die Wiedergabe von Gegenständen des Alltags und anderer Lebensbereiche steht in der Ausstellung neben Arbeiten, in denen die Materialien der Objekte selbst zum Thema der Darstellung werden. Auch der Wettstreit um den Vorrang unter den künstlerischen Gattungen spielt hierbei eine wichtige Rolle: Dies zeigt sich ebenso in der  malerischen Wiedergabe von Graphiken wie auch bei der Nachahmung von Skulptur in der sogenannten »Grisaille«-Technik (einer monochromen Malerei in Grautönen).

Eng verbunden mit dem Aspekt der Materialität ist die Verwechslung mit dem Naturvorbild sowie dessen Nachahmung. In Gestalt von Objekten aus Porzellan, Stein und Gips werden spielerisch Flora und Fauna imitiert, gemalte Stillleben demonstrieren die Überwindung der vergänglichen Natur durch die Kunst. Ebenfalls zentral für den Effekt der Illusion ist die Imitation von Raum und Perspektive: Architektur im Bild eröffnet dem Betrachter neue fiktive Orte, während andere Darstellungen zugleich in den Raum des Betrachters vorzudringen scheinen. Das Motiv des Vorhangs kreiert dabei in besonderer Weise einen Raum im Raum, der mit seinem Spiel aus Verbergen und Enthüllen die Neugierde des Betrachters anspricht.        

Der Sammelleidenschaft der hessischen Landgrafen ist es zu verdanken, dass Besucher von Schloss Wilhelmshöhe ab Juli anhand  unterschiedlichster Objekte aus insgesamt sieben verschiedenen Sammlungen der Museumslandschaft Hessen Kassel die vielfältigen Facetten von Illusion und Augentäuschung in der Kunst  auf anschauliche Weise erleben können.

Kunst und Illusion – Das Spiel mit dem Betrachter
Sonderausstellung im Schloss Wilhelmshöhe/Gemäldegalerie Alte Meister: von 15. Juli bis 30. Oktober 2016
Öffnungszeiten: Di–So und Feiertage 10–17 Uhr / Mi 10–20 Uhr

Schon vorbei, aber...

Die im Folgenden gelisteteten Ausstellungen sind bereits vorbei. Sie finden sich noch hier, um auf das vielfältige künstlerische Schaffen im Stadtteil hinzuweisen. Kontakte zu den Künstlern über die Redaktion: >>Kontakt

„… schaffe Stille …“: Werke von Hildegard Jaekel und Nasira Turganbaj
Die Kasseler Künstlerinnen Hildegard Jaekel (links) und Nasira Turganbaj (rechts) stellen von Mai an bei der Plansecur aus.

In den Räumen der Plansecur sind von Mai an ausgewählte Werke zweier Kasseler Künstlerinnen zu sehen: Hildegard Jaekel und Nasira Turganbaj stellen unter dem Titel „… schaffe Stille …“ in den Räumen des Finanzdienstleisters aus.

Über die Künstlerinnen
Hildegard Jaekel studierte Kunst in Saarbrücken und Kassel. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Malerei und Wandobjekte mit Erden aus aller Welt, Installationen und Kunst im öffentlichen Raum. Die Werke der Künstlerin wurden für private Sammlungen und öffentliche Einrichtungen, unter anderen Berlin, Amsterdam, Basel und Paris, angekauft. Sie ist Mitbegründerin des „Kunstbalkon“ e.V. in Kassel und wurde für dieses Engagement mit dem Kulturförderpreis der Stadt Kassel ausgezeichnet.

Nasira Turganbaj studierte in ihrer kirgisischen Heimat die Fächer bildende Kunst und künstlerische Keramik. Nach ihrem Umzug nach Deutschland folgte von 2001 bis 2005 an der Kunsthochschule Kassel (KHK) ein weiteres Studium mit dem Schwerpunkt Keramik. Von 2005 bis 2006 war sie an der KHK Meisterschülerin bei Professor Alf Schuler. Seit 2012 arbeitet sie als selbstständige Künstlerin, im Jahr 2015 wurde sie in die Akademie der Künste der kirgisischen Republik aufgenommen. Sie stellt regelmäßig in Deutschland und im europäischen Ausland aus.

Die Ausstellung ist bis Ende Oktober immer montags bis donnerstags von 9.00 bis 16.00 Uhr und freitags von 9.00 bis 12.00 Uhr geöffnet. Ausstellungsort: Plansecur-Zentrale, Druseltalstraße 150.

Engel-Bilder von Marion Musch im Anthroposophischen Zentrum Kassel
(c) Marion Musch, Stuttgart

Die Engel-Bilder von Marion Musch sind meist zurückhaltend, mehr in der Andeutung auf extrem schmalen und hohen Leinwänden dargestellt. Bevorzugte Maltechnik der Künstlerin ist Eitempera. Die Bilder entstanden in der Auseinandersetzung mit Texten und Gedichten bekannter Engel-Lyriker von
Rose Ausländer bis Rainer Maria Rilke. Neben den großformatigen Bildern sind serielle graphische Arbeiten und Engel-Ikonen in der Ausstellung zu sehen.
Marion Musch – Künstlername MaMuK – stammt aus Esslingen am Neckar. Von 1991 bis 1995 absolvierte sie ein Studium der Malerei und Kunsttherapie an der Alanus-Hochschule in Alfter. Seit ihrem Abschluss ist sie als freie Künstlerin tätig. Ihre Werke waren bereits in zahlreichen Einzel-und Gruppenausstellungen in ganz Deutschland zu sehen.

Ausstellung vom 03.09. bis 11.11.2016, im Anthroposophischen Zentrum Kassel, Wilhelmshöher Allee 261.

 

 

 

 

Ausstellung "On working_days" mit Fotografien von Gabriele Reckhard
(c) Gabriele Reckhard - Myanmar, Seidenweberin.

Bereits seit fünfundzwanzig Jahren reist Gabriele Reckhard mit ihren Kameras durch asiatische Länder. Kaum ein anderer Kontinent kann mit einer solchen Vielfalt an unterschiedlichen Kulturen, Völkern und landschaftlichen Schönheiten aufwarten. Nun zeigt das Augustinum Kassel eine Auswahl von 36 Fotografien der Foto-Designerin aus den letzten zehn Jahren.

Die Ausstellung „on working_days“ hat Menschen bei ihrer täglichen Arbeit im Blick. Die Bilder wollen keine Idylle vortäuschen: Sie laden ein zu einer genaueren Betrachtung.  Kleine Erläuterungen sind den Bildern beigefügt, ein Booklet gibt weitere Informationen zu den dreizehn bereisten Ländern.

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung Asiens lebt in urbanen Räumen. Die großen Städte sind Motoren wirtschaftlicher Entwicklung, aber auch Orte, die von sozialer Ungleichheit gekennzeichnet sind und die Landflucht begünstigen. Das prägt meist unsere Sicht auf prekäre Arbeitsbedingungen von Fabrikarbeit dort. Die Fotografin legt bei ihren Bildern den Fokus eher auf ländliche Regionen und Kleinstädte.

Vernissage der Ausstellung am Sonntag, 16. Oktober 2016, 17.00 Uhr, im Foyer Augustinum, Im Druseltal 12, Kassel-Wilhelmshöhe.
Die Bilder werden bis zum 25. November 2016 zu sehen sein!